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Männer 1 | Württemberg-Liga Süd

HSG mit erstem Lebenszeichen im Abstiegskampf

 Keinen handballerischen Leckerbissen sahen die Zuschauer am vergangenen Samstag in der Donzdorfer Lautertalhalle. Die Partie zwischen der HSG Winzingen/ Wißgoldingen/ Donzdorf und dem HV RW Laupheim wurde bestimmt von zwei starken Defensivreihen und so trennten sich die beiden Kontrahenten in einem torarmen Spiel am Ende 20:20 unentschieden. Nach dem Schlusspfiff sprachen beide Trainer von einem verlorenen Punkt, was die jeweiligen Erwartungshaltungen wiederspiegelt.

Bereits an der Anfangsformation der HSG war zu erkennen, wo die Prioritäten in den kommenden 60 Minuten liegen sollten. Mit Heilig, Brühl, Corces und Schneider stellte Trainer Tom Burger eine massive Abwehr, welche im Zusammenspiel mit Torhüter Wirtl ihrer Aufgabe auch von Beginn an gerecht wurde. Doch auch Laupheim machte hinten dicht, was dazu führte, dass in den ersten zehn Minuten lediglich sechs Tore fallen sollten. Während die Gäste ihre Treffer schön verteilten, war es auf Seiten der HSG dreimal Fabian Schneider, welcher die Seinen bis zum 3:3 im Spiel hielt. In den folgenden Spielminuten bekamen die Laupheimer das Spiel etwas besser in den Griff und konnten sich bis zur 24. Minute beim 5:8 eine drei Tore Führung erspielen. Eine Auszeit von Tom Burger brachte die HSG im Anschluss wieder in die Spur und Dennis Schmid und Philipp Köller verkürzten auf 7:8. Nico Heilig ließ eine Zeigerumdrehung später mit seinem ersten Saisontor den erneuten Anschluss zum 8:9 folgen. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte dann wieder der Gast. Mit einem Siebenmetertreffer verabschiedeten sich die beiden Mannschaften beim Stande von 10:8 in die Kabinen.

WiWiDo kam besser aus der Pause und konnte in der 33. Minute beim 10:10 erstmals wieder ausgleichen. Zwei schnelle Treffer der Rot-Weißen aus Laupheim stellten jedoch umgehend den alten Abstand wieder her. Was nun folgte war die stärkste Phase der HSG. 5:1 Tore sorgten beim 15:13 für die erste Führung der Heimmannschaft an diesem Abend. Und es wäre noch mehr drin gewesen. Zwei kurz aufeinander folgende Zeitstrafen gegen die Gäste bescherten WiWiDo vier Minuten Überzahl. Doch anstatt die personelle Überlegenheit zu nutzen kassierte man drei Treffer und sah sich trotz einem Mann mehr auf dem Platz beim 15:16 wieder im Hintertreffen.

Die Führung wechselte nun munter hin und her und keines der beiden Teams konnte sich mehr einen Vorteil erspielen. Als Laupheim dann eine Minute vor dem Ende beim Spielstand von 19:20 in Ballbesitz kam sah alles nach einer weiteren Niederlage für die Schützlinge von Burger und Müller aus. Doch die Gastgeber rührten ein letztes Mal Beton an, zwangen die Gäste ins Zeitspiel und zu einem unüberlegten Abschluss. So kam man also tatsächlich nochmal zur Chance auf einen Punktgewinn. Als dann Nico Heilig fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff das Leder aus einem Freiwurf in die Maschen drosch war die Erleichterung groß im Lager der HSG. Zwar zeigte sich Trainer Tom Burger nach dem Spiel nicht ganz zufrieden mit dem einen Punkt, doch kann man nach dem Spielverlauf sicher von einem gerechten Ergebnis sprechen. Nun gilt es nächste Woche gegen Gerhausen dran zu bleiben, um dort möglichst den ersten Zweier einzufahren.

Es spielten: Wirtl, Krieg; Corces, Baur (1), Müller (1), Mader, P. Schmid, D. Schmid (2), Pfeilmeier, Heilig (3), Schneider (7/1), Köller (6/4), Brühl

Ein herzliches Dankeschön für die Torprämie geht an R+V Christian Fischer aus Süßen und Prinzing Elektrotechnik aus Salach.

Am Samstag wartet das erste vier Punkte Spiel auf die HSG. Dann nämlich, wenn man in Blaubeuren auf den TV Gerhausen trifft. Anpfiff in der Dieter-Baumann-Halle ist um 20 Uhr.

Gerhausen hat sich nach einem Start mit 0:6 Punkten mit zuletzt zwei Siegen gefangen und steht mit 4:6 Punkten auf einem guten achten Rang. Ein Sieg am Blautopf ist jetzt schon fast Pflicht für die HSG um die Konkurrenz nicht aus den Augen zu verlieren. Noch ist alles dicht beieinander in den unteren Tabellenregionen, so dass mit Zwei Punkten mehr auf der Haben Seite die Lage wieder weniger brenzlig aussehen würde. Hierfür hofft die Mannschaft auf größtmögliche Unterstützung seitens der Fans.

 

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